Gedenkmarsch für die Gefallenen des tödlichen Anschlags 2003 in Kabul

Frankenberg. Bei dem Anschlag am 7. Juni 2003 in Kabul waren vier Soldaten der Bundeswehr ums Leben gekommen, 29 weitere Soldaten wurden zum Teil schwer verwundet. Die Soldaten waren in einem Bus auf dem Weg zum Flughafen, um nach Hause zu fliegen als ein Selbstmord-Attentäter sich direkt neben dem Bus in die Luft sprengte. Die vier getöteten Soldaten waren Angehörige des in Frankenberg stationierten Bataillon Elektronische Kampfführung 932(EloKaBtl 932) oder waren dem Bataillon beim Einsatz in Afghanistan unterstellt. Retter und Ersthelfer waren Kameraden des Objektschutzregiments 1 der Luftwaffe aus Schortens. Diese waren seinerzeit in Kabul stationiert und im Wesentlichen für die Rettung und Bergung der verwundeten und gefallenen Kameraden am Anschlagort verantwortlich. Zum Jahrestag trafen sich am Sonntag, 7. Juni, mehr als 200 Bundeswehrangehörige, Zeitzeugen sowie Betroffene und Angehörige auf dem Frankenberger Burgberg zu einer Gedenkveranstaltung mit anschließendem Gedenkmarsch sowie einem Gedenkgottesdienst und Kranzniederlegung am Gedenkstein für die Gefallenen in der Burgwaldkaserne.

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